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Autor: schmidta

Einwurfeinschreiben – kein Anscheinsbeweis für Zugang

Die Zustellung per Einwurfeinschreiben wird von den Gerichten in der Regel als taugliches Mittel zum Nachweis des Zugangs anerkannt. Auf einen lückenlosen Zugangsnachweis sollte man sich jedoch nicht uneingeschränkt verlassen.

Arbeit auf Abruf rechtssicher gestalten

Die flexible Einteilung von Mitarbeitern nach Arbeitsanfall ist für viele Arbeitgeber ein zentrales Ziel. Das Gesetz eröffnet hierfür tatsächlich einen gewissen Gestaltungsspielraum. Voraussetzung sind jedoch klare arbeitsvertragliche und organisatorische Vorgaben. Fehlen diese, kann es schnell teuer werden.

Überstundenzuschläge auch für Teilzeitkräfte

Streitigkeiten über Fragen der Anordnung und Vergütung von Überstunden beschäftigen die Arbeitsgerichte seit jeher. In einer grundsätzlichen Frage herrscht nach einem aktuellen Urteil des Bundes­arbeitsgerichts nunmehr Klarheit.

Unterschiedliche Behandlung bei Lohnerhöhung kann rechtens sein

Willkürliche Ungleichbehandlungen oder gar Maßregelungen von Arbeitnehmern, die ihre Rechte ausüben, haben vor den Arbeitsgerichten in der Regel keinen Bestand. Doch nicht jede unterschiedliche Behandlung von Mitarbeitern ist unzulässig, wie ein für die Praxis beachtenswertes Urteil belegt.

Wann Abfindungen auf das Arbeitslosengeld angerechnet werden

Zwar haben Arbeitgeber beim Abschluss eines Aufhebungsvertrages keine Aufklärungspflicht über die sozialrechtlichen Konsequenzen, die den Mitarbeiter treffen können. Trotzdem sollte jeder Personalverantwortliche über diese einschneidenden Konsequenzen Bescheid wissen.

Widerruf einer Homeoffice-Erlaubnis darf nicht unbillig sein

Immer mehr Arbeitnehmer haben ihre Lebensumstände auf eine Beschäftigung im Homeoffice abgestellt. Es liegt auf der Hand, dass der Rückruf in den Betrieb nicht selten zum Streit führt – insbesondere, wenn dieser 500 km von der Wohnung entfernt ist.

Keine Inflationsausgleichsprämie bei Langzeiterkrankung

Das Gesetz lässt die Kürzung von Sonderzuwendungen bei Krankheit ausdrücklich zu. Nach einem aktuellen Urteil ist bei der Inflationsausgleichprämie (IAP) sogar eine vollständige Streichung zulässig.

Freie Mitarbeit als Alternative zur Festanstellung

Insbesondere in neueren Wirtschaftszweigen, wie z. B. der IT-Branche, ist es üblich, bestimmte Aufgaben von freien Mitarbeitern erledigen zu lassen. Doch nicht nur in der IT-Branche kann die Beschäftigung sogenannter Freelancer eine Alternative zum regulären Arbeitsverhältnis sein – sofern die rechtlichen Rahmenbedingungen eingehalten werden.

Wiedereinstellung nach Alkohol­entzug?

Ein Mitarbeiter hat nach einer Kündigung wegen Alkoholsucht grundsätzlich keinen Anspruch auf Wiedereinstellung, auch wenn er eine erfolgreiche Entzugstherapie abgeschlossen hat. Wiedereinstellungsansprüche setzen voraus, dass sich die ursprüngliche Prognose für das Arbeitsverhältnis sicher und nachweislich geändert hat, was bei Alkoholerkrankungen schwer festzustellen ist.
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