Nicht jeder Streit um einzelne Zeugnisformulierungen ist eine bloße Wortklauberei. Wird ein Arbeitnehmer im Zeugnis mit einer weiblichen Berufsbezeichnung bezeichnet, geht es um die korrekte Darstellung seiner Tätigkeit. Das zeigt ein aktueller Fall.
Hohe Spritpreise machen einen auch privat nutzbaren Dienstwagen für Mitarbeiter noch attraktiver – sofern der Arbeitgeber die Kraftstoffkosten übernimmt. Ein solches Angebot kann die Mitarbeiterbindung stärken. Dabei sind jedoch die rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten.
Arbeitnehmer können sich auch am Arbeitsplatz auf die grundrechtlich geschützte Gewissensfreiheit berufen. Nicht immer hat diese jedoch Vorrang vor den berechtigten betrieblichen Interessen des Arbeitgebers.
Die Arbeit im Homeoffice gehört in vielen Unternehmen zum betrieblichen Alltag. Auch wenn es trotz mehrfacher politischer Anläufe bislang keine speziellen gesetzlichen Regelungen dazu gibt, ist die Arbeit von zu Hause kein rechtsfreier Raum. Folgender Beitrag fasst die wesentlichen Gesichtspunkte zusammen.
Nach dem gesetzlich verankerten Vorbeschäftigungsverbot scheidet eine sachgrundlose Befristung grundsätzlich aus, wenn zwischen den Parteien bereits früher ein Arbeitsverhältnis bestanden hat. Nach einer aktuellen Entscheidung gilt dies auch bei einer 17,5 Jahre zurückliegenden Vorbeschäftigung.
Die Rekrutierung von Fachkräften ist angesichts des Arbeitsmarktes zunehmend herausfordernd. Wer von Bewerbern oder Beschäftigten räumliche Mobilität verlangt, sollte die Frage der Umzugskosten frühzeitig und klar regeln. Transparente Vereinbarungen vermeiden spätere Konflikte und schaffen Planungssicherheit für beide Seiten.
Bei der Ausarbeitung von Arbeitsverträgen wird in der Praxis die Regelung der Kündigungsfristen häufig vernachlässigt und lediglich pauschal auf die gesetzlichen Vorschriften verwiesen. Dabei ist es durchaus ratsam, die Kündigungsfristen individuell zu gestalten, soweit dies zulässig ist.