Scheidet ein Mitarbeiter vor dem Jahresende aus, sind Streitigkeiten über (anteilige) Sonderzahlungen bei Gericht an der Tagesordnung. Arbeitsvertragliche Regelungen sind dabei nicht immer so eindeutig, wie viele Arbeitgeber sich dies wünschen.
Hohe Spritpreise machen einen auch privat nutzbaren Dienstwagen für Mitarbeiter noch attraktiver – sofern der Arbeitgeber die Kraftstoffkosten übernimmt. Ein solches Angebot kann die Mitarbeiterbindung stärken. Dabei sind jedoch die rechtlichen Rahmenbedingungen zu beachten.
Arbeitnehmer können sich auch am Arbeitsplatz auf die grundrechtlich geschützte Gewissensfreiheit berufen. Nicht immer hat diese jedoch Vorrang vor den berechtigten betrieblichen Interessen des Arbeitgebers.
Fehlbestände bei Bargeld oder Waren können für Arbeitgeber schnell zum Problem werden. Eine Mankoabrede kann die Haftung des Arbeitnehmers erleichtern, ist jedoch nur unter strengen Voraussetzungen wirksam. Arbeitgeber sollten daher wissen, worauf es bei der Gestaltung einer solchen Vereinbarung ankommt.
Die Ausarbeitung von Stellenbeschreibungen ist für Personalverantwortliche zunächst mit erheblichem Aufwand verbunden. Als verlässliche Grundlage für die Personalplanung zahlt sich dieser jedoch aus. Der folgende Beitrag gibt einen Überblick über die wichtigsten Aspekte.
Falsche Angaben im Bewerbungsverfahren können für Arbeitnehmer weitreichende Folgen haben. Täuscht ein Mitarbeiter über Fähigkeiten, die für seine Tätigkeit wesentlich sind, kann der Arbeitgeber den Arbeitsvertrag unter bestimmten Voraussetzungen anfechten. Das kann sogar dann möglich sein, wenn besonderer Kündigungsschutz besteht.
Nach dem gesetzlich verankerten Vorbeschäftigungsverbot scheidet eine sachgrundlose Befristung grundsätzlich aus, wenn zwischen den Parteien bereits früher ein Arbeitsverhältnis bestanden hat. Nach einer aktuellen Entscheidung gilt dies auch bei einer 17,5 Jahre zurückliegenden Vorbeschäftigung.
Aktuell erhitzen die geplanten Gesetzesänderungen zum ärztlichen Attest ab dem ersten Krankheitstag die Gemüter. In der Praxis bereitet jedoch häufig nicht die Krankmeldung selbst, sondern die Organisation des Arbeitsausfalls die größeren Probleme.
Eine verhaltensbedingte Kündigung ohne vorherige Abmahnung hat nach der Rechtsprechung nur selten Bestand. Wer sich nicht damit abfinden will, zunächst ein abmahnungswürdiges Fehlverhalten hinnehmen zu müssen, kann in Ausnahmefällen mit einer vorweggenommenen Abmahnung Erfolg haben.
Konflikte im Team müssen nicht zwangsläufig in einer Kündigung enden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Arbeitgeber eine Versetzung anordnen, um den Betriebsfrieden wiederherzustellen. Welche arbeitsrechtlichen Grenzen dabei gelten, erfahren Sie in diesem Beitrag.