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Autor: wicht

Welche Pflichten im Krankheitsfall (nicht) gelten

Aktuell erhitzen die geplanten Gesetzesänderungen zum ärzt­lichen Attest ab dem ersten Krankheitstag die Gemüter. In der Praxis bereitet jedoch häufig nicht die Krankmeldung selbst, sondern die Organisation des Arbeitsausfalls die größeren Probleme.

Entzug der Fahrerlaubnis kann Kündigung rechtfertigen

Der Verlust der Fahrerlaubnis rechtfertigt nicht automatisch die Kündigung eines Arbeitsverhältnisses. Entscheidend ist vielmehr, ob und in welchem Umfang die Tätigkeit des Arbeitnehmers dadurch beeinträchtigt wird. Bei Außendienstmitarbeitern kommt es daher auf die Umstände des Einzelfalls an.

Beschäftigung Schwerbehinderter: Diese gesetzlichen Vorgaben gelten

Die Beschäftigung schwerbehinderter Menschen bietet großes Potenzial, da sie dazu beiträgt, Fach- und Arbeitskräfte ins Unternehmen zu holen oder diesem zu erhalten. Der folgende Beitrag beleuchtet die wichtigsten gesetzlichen Pflichten, die Arbeitgeber bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen beachten müssen.

Vorweggenommene Abmahnung kann ausnahmsweise ausreichen

Eine verhaltensbedingte Kündigung ohne vorherige Abmahnung hat nach der Rechtsprechung nur selten Bestand. Wer sich nicht damit abfinden will, zunächst ein abmahnungswürdiges Fehlverhalten hinnehmen zu müssen, kann in Ausnahmefällen mit einer vorweggenommenen Abmahnung Erfolg haben.

Versetzung als Mittel der Konflikt­lösung

Konflikte im Team müssen nicht zwangsläufig in einer Kündigung enden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Arbeitgeber eine Versetzung anordnen, um den Betriebsfrieden wiederherzustellen. Welche arbeitsrechtlichen Grenzen dabei gelten, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Höchstdauer der Leiharbeit: Aufgepasst beim Betriebsübergang

Die gesetzlich zulässige Höchstdauer bei der Leiharbeit beträgt 18 Monate, eine Überschreitung hat negative Folgen. Welche Auswirkungen ein Betriebsübergang auf die Überlassungshöchstdauer hat, hat der Europäische Gerichtshof zu entscheiden.

Massenentlassungsanzeige kann trotz kleiner Fehler wirksam sein

Nachdem das Bundesarbeitsgericht erst kürzlich einer Lockerung seiner strengen Rechtsprechung zu Massenentlassungen eine Absage erteilt hat, zeigt ein aktuelles Urteil, dass kleinere Fehler nicht zwangsläufig das Aus für die Kündigung bedeuten.

Minijobs: Wichtige Neuerung bei der Rentenversicherung

Während die Rentenkommission in ihrem aktuellen Bericht die Abschaffung des steuer- und sozialversicherungsrechtlichen Sonderstatus von Minijobs empfiehlt, ist zum 01.07. 2026 nahezu unbemerkt eine Neuregelung zur Rentenversicherungspflicht von Minijobbern in Kraft getreten.

Nicht jede sexuelle Belästigung rechtfertigt Rauswurf

Sexuelle Belästigungen am Arbeitsplatz dürfen keinesfalls bagatellisiert oder hingenommen werden. Welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen hierauf folgen dürfen, hängt jedoch stets von den Umständen des Einzelfalls ab.
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