Wenn außerbetriebliche Umstände Anlass für die Kündigung sind
Außerbetriebliche Ursachen sind Umstände, die zunächst einmal von der internen Betriebsorganisation und der Betriebsführung unabhängig sind, sich aber konkret auf den Betrieb und die Arbeitsverhältnisse auswirken. Solche Gründe können
- Auftrags- oder Umsatzrückgang,
- Verlust eines Hauptkunden,
- Rohstoff- oder Energiemangel,
- Gewinnverfall/Unrentabilität
sein. In der Regel versuchen Unternehmen, derartigen Problemen durch den Abbau von Arbeitszeitkonten oder die Einführung von Kurzarbeit zu begegnen. Unter Umständen kann auch eine betriebliche Neuausrichtung, z.B. die Erschließung neuer Marktbereiche, einen Auftragsmangel im bisherigen Segment auffangen. Ist dies jedoch nicht möglich, wird zur Vermeidung einer (existenziellen) wirtschaftlichen Schieflage notgedrungen die Entscheidung gefällt, den Personalbestand den geänderten Gegebenheiten anzupassen. Diese Entscheidung hat dann den Wegfall eines oder mehrerer Arbeitsplätze zur Folge.